|
 |
Das Schulprogramm der Realschule Herkenrath |
 |
|
|
|
| |
5 gute Gründe für die Realschule Herkenrath
Weiterentwicklung der kooperativen Lernmethoden der Grundschule
Vermittlung von praxisorientierten Lerninhalten
Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung
Aufbau sozialer Verantwortung
Grundstein sowohl für berufliche als auch weitere schulische Entwicklung
„Man darf niemals von Unverbesserlichkeit und davon sprechen, dass aus einem Kind nichts wird.Im Gegenteil, man soll nur von zeitweiligen Unzulänglichkeiten sprechen .....“ Janusz Korczak (1878-1942)
|
|
 |
Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit
 |
Muttersprachliche und mehrsprachige Erziehung aller Schülerinnen und Schüler fördern |
 |
Differenzierte Förderung von Schülerinnen und Schülern mit dem Ziel der Vermeidung der Nichtversetzung |
 |
In Konfliktsituationen kommunikativ eingreifen |
 |
Gemeinsame Lernen in einem angstfreien Umfeld fördern |
 |
Ergänzung des theoretischen Lernens durch handlungsorientierten Unterricht |
 |
Lernen mit neuen Medien |
 |
Fächerübergreifende Arbeiten |
 |
Leistungsdifferenzierte Förderung der Schülerinnen und Schüler sowie die individuelle Betrachtung eines jeden Kindes |
 |
Schaffung eines Problembewusstseins für die globalen Zukunftsfragen |
 |
Erweiterung der Berufsvorbereitung durch vielfältige außerschulische Lernorte und außerschulische Kompetenzen |
 |
Sexuelle Orientierung und Identität |
 |
Formen des Zusammenlebens |
Schwerpunkte des Lernens in den Jahrgangsstufen
In den Jahrgangsstufen 5 und 6 (Erprobungsstufe) knüpfen Unterricht und Schulleben in der Erprobungsstufe an die Arbeit der Grundschule an (Freiarbeit, Wochenplanarbeit und Lerntechniken). Durch individuelles Lernen, z.B. Stationenlernen, Einüben von Lerntechniken und durch gezielte Fördermaßnahmen für Leistungsstarke und Leistungsschwache können besondere Begabungen weiter ausgebaut sowie Lern- und Leistungsschwächen durch intensives Arbeiten aufgebessert werden.
Fördermaßnahmen
1. Vermeidung von Jahrgangsstufenwiederholungen.
Die zusätzliche Förderung der Schülerinnen und Schüler zur Vermeidung der Jahrgangsstufenwiederholungen hat positive Nebenwirkungen, von denen Schüler, Lehrer und Eltern gleichermaßen profitieren:
effektiveres Arbeiten in den Klassen und dadurch bessere Lernergebnisse; selbstständiges Lernen wird intensiver gefördert, die Qualität der Hausaufgaben steigt; die Einhaltung von Zielvereinbarungen wird trainiert; Erfolge in den Leistungen motivieren die Schülerinnen und Schüler zu weiteren Anstrengungen, sie fehlen seltener; die mit einer längeren Verweildauer der Schüler verbundenen Kosten werden gesenkt.
Maßnahmen der Schule
Individuelle Fördermaßnahmen nach den Förderplänen der Fachkonferenzen der Fächergruppe I und Förderunterricht durch die zuständigen Fachlehrer; Förderung des selbstständigen Lernens und Hausaufgabenbetreuung; Üben mit Tutoren (z.B. Lese-, Rechtschreib- und Rechenpaten aus dem Sozialen Kompetenz-Training); Alternative Formen der Leistungsüberprüfung (z.B. Projektarbeit, Interview); Zusätzliche Leistungsüberprüfungen; 14-tägige „Sommerschule“; feste Vereinbarungen mit Schülern und Eltern treffen.
2. Lese-Rechtschreib-Training
Die Schülerinnen und Schüler sollen an differenzierten Aufgaben ihre individuellen Defizite im schriftsprachlichen Bereich beheben. Hierbei werden verschiedene Methoden und Medien eingesetzt.
3. Hausaufgabenbetreuung
Seit dem Schuljahr 2003/2004 gibt es die Hausaufgabenbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6, bei Bedarf auch der Jahrgangsstufe 7, zweimal pro Woche jeweils zwei Schulstunden. Sie ist vernetzt mit dem Sozialen Kompetenz- und Methodentraining der Jahrgangsstufen 9 und 10, mit dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler zu selbstständigem und eigenverantwortlichem Arbeiten anzuleiten. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 und 6 erledigen selbstständig und verantwortlich ihre Hausaufgaben. Nach der Fertigstellung überprüfen sie zunächst selbst ihre Arbeit und dann gemeinsam mit ihrem Betreuer/ ihrer Betreuerin und nehmen ggf. Korrekturen vor. In der verbleibenden Zeit arbeiten sie mit dem zur Verfügung gestellten Übungsmaterial (Arbeitsblätter für Deutsch, Englisch und Mathematik zum jeweils aktuellen Unterricht). Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 wurden als Tutoren im Rahmen des Sozialen Kompetenztrainings geschult. Sie werden bei der Betreuung von Mentoren (Fachlehrern) angeleitet und unterstütz, die Ansprechpartner in inhaltlichen und disziplinarischen Fragen für alle Schülerinnen und Schüler sind.
Pädagogische Leitideen
Förderung der Berufswahlfähigkeit von Mädchen und Jungen in Zukunftsberufen; Auflösung geschlechtsstereotyper Zuweisungen bei der Berufswahl; Gegenerfahrungen in geschlechtsspezifischen Berufen ermöglichen; Gelegenheit zum Austesten ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten in für Mädchen bzw. Jungen untypischen Berufen; Entwicklung von sozialer Kompetenz bei Mädchen und Jungen.
Die Berufswahlorientierung wird in den Jahrgangsstufe 8, 9 und 10 begleitet durch ein Soziales Kompetenztraining. Ziel dieses Sozialen Kompetenztrainings: Schülerinnen und Schüler lernen in Projekten innerschulisch und mit außerschulischen Partnern ihre Arbeit selbst zu organisieren, qualitätsbewusst zu arbeiten und das, was sie tun zu überprüfen und zu verbessern (Erweiterung der Schlüsselqualifikationen).
Projekte und Konzepte
1. Comenius-Projekt
2. Neue Medien
3. Selbstbehauptung
4. Liebe, Sexualität und Partnerschaft
5. Schule ohne Rassismus
6. Soziale Aktionen für Unicef
Beratung
Bei allen schulischen Entscheidungen und bei speziellen Schul- und Erziehungsproblemen werden Schülerinnen und Schüler sowie Eltern durch die Klassenlehrer und Fachlehrer unterstützt. Darüber hinaus stehen unsere Beratungslehrer, Frau Rütten-Rickers, Ansprechpartnerin bei Lern- und Leistungsstörungen, und Herr Mierbach, Ansprechpartner bei Schwierigkeiten im sozialen Bereich, in Sprechstunden zur Verfügung. Frau Rütten-Rickers berät außerdem Eltern, Schülerinnen und Schüler beim Übergang von der Grundschule zu weiterführenden Schulen. Innerhalb der Erprobungsstufe informiert sie Eltern und ihre Kinder zu deren Leistungsstand und Lernfortschritten, außerdem führt sie allgemeine Laufbahnberatungsgespräche durch.
Schulleben
Im Zusammenwirken von Elternschaft, Förderverein, Schülervertretung und Lehrerschaft hat sich ein reges Schulleben entwickelt. Schul- und Sportfeste mit stets wechselnden Schwerpunkten gehören inzwischen, ebenso wie Projekte und die karnevalistische Brauchtumspflege, zur Tradition. Die sportliche und musikalische Leistungsfähigkeit sowie das soziale Engagement der Herkenrather Realschüler bei Hilfsprojekten hat über die Ortsgrenzen hinaus Lob und Anerkennung gefunden.
Zur Förderung eines günstigen Lernklimas gehören die verantwortungsvolle Gestaltung von Festen, die Durchführung von Unterrichtsgängen, Projektseminaren, Wandertagen und in den Klassenstufen 7 und 10 mehrtägige Klassenfahrten.
In jedem Schuljahr finden regelmäßig nach Jahrgangsstufen getrennt zum Teil von den Schülern selbst vorbereitete Gottesdienste statt.
Schullaufbahn
Mit der Wahl der Realschule als weiterführende Schule wird keine endgültige Entscheidung über die künftige Schullaufbahn des Kindes getroffen.
Erst im Laufe der Schuljahre 5 und 6 wird es sich zeigen, welche Schulform dem einzelnen Schüler die bestmögliche Entwicklung garantiert. Im Schulzentrum Herkenrath sind die Übergänge zwischen den drei Schulformen ohne besondere Probleme möglich.
Nach erfolgreichem Abschluss der Klasse 10 können Realschüler ein Ausbildungsverhältnis beginnen oder eine Fachoberschule besuchen.
Bei Erreichen der Qualifikation sind sie zum Besuch der gymnasialen Oberstufe berechtigt. |
 |
|
|